"Vergnügen für alle"
Jaqueline und Erich Hochreiter empfangen die Wiesngäste auf ihrem Weißbierkarussell
Heuer steht es endlich wieder da, wo es hingehört: am Eingang St.Pauls Kirche. Mit bestem Blick die Schaustellerstraße entlang bis aufs Riesenrad, in Hörweite von Schichtl, Autoskooter, Pitt's Todeswand und der Geisterbahn. Schön langsam dreht sich das Karussell in acht Minuten einmal um die eigene Achse. Dabei fängt es auch im Kopf angenehm an, sich zu drehen: während man nämlich das eine oder andere Weißbier beziehungsweise die eine oder andere "Damen-Weiße" (mit Holundersaft) zu sich nimmt.
Da kommen und gehen die Gäste aus aller Welt, man plaudert hier, man plaudert da, und dann zieht man weiter, die Schaustellerstraße entlang oder in eines der Zelte zu den reservierten Tischen. Und wenn nachher noch Zeit ist, kehrt man nochmal auf dem Weißbierkarussell ein. Denn da ist es luftig und lustig und man kriegt beim sanften Kreiseln ein Potpourri aus Wiesn-Eindrücken gratis mitgeliefert. Seit zwölf Jahren stehen die Hochreiters mit ihrem Weißbierkarussell auf der Wiesn. Damals haben sie es eigens von einem Karussellbauer aus Dasing anfertigen lassen. Der nostalgische Touch ist volle Absicht. Vorbild war ein altes Pferdekarussell. "Ein kleines Weißbierkarussell gab 's damals schon auf der Wiesn", sagt Ericht Hochreiter. "Aber da konnte man nicht sitzen. Und war es wichtig, auch Sitzplätze zu haben." Eine gute Idee ! So kann man gemütlich an der "Reling" oder an der runden Bar auf Barhockern sitzen und die ersten (oder letzten) Wiesneindrücke des Tages auf sich wirken lassen.
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Jaqueline Hochreiter auf dem Weißbierkarussell.




