Christa – Bedienung in der Fischer-Vroni

Jedes Zelt hat seine Besonderheiten und Spezialitäten. Die Fischer-Vroni fällt durch ihre ungewöhnliche Optik und die vielen Fischspezialitäten aus der Reihe. Wir haben mit Christa, Bedienung in der Fischer-Vroni, über ihren Job gesprochen.

Hallo Christa, vielen Dank dass du ein wenig Zeit für uns hast.

Naja wie ihr seht ist ja noch nicht so viel los. Gerade vormittags geht so was schon noch.

Wie lange arbeitest du denn schon in der Fischer-Vroni?

Auf der Wiesn als Bedienung bin ich jetzt seit elf Jahren – die letzten davon hier in der Fischer-Vroni.

Und wo hast du vorher gearbeitet?

Bevor ich in der Fischer-Vroni angefangen hab’, war ich Bedienung im Schützenzelt – ganz am anderen Ende der Wiesn. Seit einigen Jahren bin ich jetzt in diesem Zelt.

Wie viel Maß kannst du denn so tragen?

Wirklich oder theoretisch? Also ich packe so etwa 12 Maß, aber wenn das Zelt voll ist nehm ich selten mehr als zehn mit. Da kommt man ja nirgends mit durch.
Welcher Tag ist für dich denn der schönste?

Der letzte ... aber nicht, weil die Wiesn dann vorbei ist und ich nach Hause gehen kann, sondern weil zum Wiesn-Ausklang immer die Stammgäste noch mal vorbeischauen.

Welche Gäste sind denn am nettesten?

Ach das nimmt sich nicht viel. Eigentlich ist egal, woher die Leute kommen. Italiener, Schweizer, Australier, Deutsche ... es kommt weniger auf die Nationalität an, als auf die Stimmung im Zelt. Wenn alle gut drauf sind, lassen sich die meisten Besucher von der Stimmung anstecken.

Gehst du denn auch mal privat auf das Oktoberfest?

Ganz ehrlich? Ich bin doch eh schon den ganzen Tag auf der Wiesn, da mag ich nicht privat auch noch hier sein. Aber man kommt schon ein wenig rum, weil man ja auch Leute aus den anderen Zelten kennt, die mal trifft und mit ihnen ratscht. So erfährt man auch immer alles, was so auf der Wiesn passiert.

Vielen Dank für das Gespräch . Dann noch eine erfolgreiche Wiesn und möglichst viel Trinkgeld.