Eine eigene Welt

Zu Besuch auf der Wiesnbaustelle

„Heiß“, sei es auf der Wiesn-Baustelle, sagt Stahlbauer Reiner Gallitzdörfer. Deshalb hat er auch einen feschen Hut aufgesetzt, während er gemeinsam mit seinen Kollegen von der Firma Innenausbau Rauffer die Stahltürme des Rischart-Zeltes „Cafe Kaiserschmarrn“ aufbaut und „ein bisschen mit dem Staplerkarren“ rumfährt. Der selbstständige Messe- und Bühnenbauer war jetzt eine Woche lang auf der Wiesn-Baustelle. Der spezielle Wiesn-Virus hat ihn ihn dieser Zeit offenbar noch nicht gepackt. „Nöö“, sagt er, etwas wirklich Besonderes sei diese Baustelle für ihn nicht gewesen. Auch am heutigen Donnerstag, seinem letzten Tag , kriegt er keine wehmütigen Gefühle. Es muss daran liegen: „Ich bin eigentlich kein richtiger Wiesngänger“ gibt er zu.

Und das, obwohl er in München wohnt. Aber diesmal, das verspricht er zumindest, wird er auf jeden Fall einmal kommen. Allein schon, um sich das fertige „Cafe Kaiserschmarrn“ anzusehen. Nächste Woche aber ist er dann erstmal auf einer anderen Baustelle: Am Königsplatz bei Eric Clapton.

Bauleiter Jürgen Rieg und Stahlbauer Reiner Gallitzdörfer vor dem 'Cafe Kaiserschmarrn'.

Bauleiter Jürgen Rieg und Stahlbauer Reiner Gallitzdörfer vor dem "Cafe Kaiserschmarrn".


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