Der neue „Himmel der Bayern“

Wenn Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter am 17. September das 183. Oktoberfest eröffnet, beginnt im Hacker-Festzelt auch eine neue Zeitrechnung.

Nach 30 Jahren war der alte „Himmel der Bayern“ schon etwas in die Jahre gekommen und die die Hacker-Pschorr Brauerei beschloss kurzum ein neues Zelt zu bauen, das aber unbedingt seinen typischen Münchner Charme behalten sollte. Nach rund einem Jahr Planung und harter Arbeit steht das neue Hacker-Festzelt und macht seinen neuen Wirt Thomas Roiderer richtig froh: „Wir haben es jetzt nach und nach wachsen sehen. Es ist super geworden, wir freuen uns jetzt schon auf den Wiesnstart.“ Und auch Hacker-Pschorr Geschäftsführer Andreas Steinfatt ist begeistert: „Wunderbar ist das neue Zelt. Es hat seinen Ur-Münchner Charakter bewahrt und ist wie sein Vorgänger ein echtes Schmuckstück.“


Was ist neu am Hacker-Festzelt

Das neue Hackerzelt wird gut eineinhalb Meter höher sein als das alte Festzelt. Künftig wird es von einem "Sheddach" überdacht, bei dem eine Dachhälfte etwas über die andere ragt. Dies erlaubt eine natürliche Belüftung und verhindert gleichzeitig Schwitzwasser. Die neue Höhe des Festzeltes ermöglicht nun erstmals auch einen Südbalkon im Freien. Er wird überdacht und 50 Meter lang sein, und 560 Gästen einen Platz bieten.

Breitere Gänge werden dem Wiesn-Besucher den Weg zu den neuen Toiletten, die sich nun beidseitig im Zelt befinden, erleichtern. Zusätzliche Schänken und Bedienungsaufgänge entspannen zudem die Arbeit der Bedienungen.
Neu ist auch das Gemälde von Rudi Reinstadler im Zelt. Auf 2.000 qm sind typische Münchner Szenen zu sehen, wie die Eisbachwelle, der Viktualienmarkt, Brauereirösser oder der Chinesische Turm.

Der neue Wirt

Thomas Roiderer löst in diesem Jahr seinen Vater Toni als Gesicht des Hacker-Festzeltes nach 27 Jahren ab. Aber der Papa bleibt der wichtigste Ratgeber, denn seine Lebens- und Wiesnerfahrung sind unersetzlich.