Ein Turm fürs Augustiner-Zelt

Nach dem Winzerer Fähndl und dem Löwenbräuzelt bekommt nun auch das Augustiner-Zelt wieder einen Turm

Über 60 Jahre musste das Augustiner-Zelt ohne Turm auskommen, der bis zum zweiten Weltkrieg das Gebäude zierte, dann aber nicht mehr aufgebaut wurde. Zur Jubiläumswiesn sehen die Augustiner-Chefs nun den passenden Zeitpunkt gekommen, dem Zelt wieder sein einstiges Erkennungszeichen zurückzugeben. Mit 25 Metern soll der Turm ganz nach Vorbild des Früheren über die ganze Festwiese sichtbar sein und zudem festlich beleuchtet werden. Sechs mal sechs Meter soll die Grundfläche des Turmes betragen, was es ermöglicht im ersten Stock ein zusätzliches Bierfasslager zu errichten. Die Augustinerbrauerei zapft als einzige Oktoberfest-Brauerei noch von den original „Hirschen“, riesigen Holzfässern. Daher brauchen sie auch für jede Schänke im Festzelt ein eigenes Lager, da man unmöglich 200-Liter-Fässer durch ein volles Zelt rollen kann. Das Fasslager im neuen Turm versorgt künftig Schänke Nummer Sechs mit frischem Bier. Aus dem ersten Stock werden die Holzfässer über einen Lift an der Außenfassade, so dass alle Gäste das Spektakel beobachten können, ins Zelt transportiert.