Rauchverbot treibt Bierpreise nach oben

Ein erster Rückschlag für die Bayern nach Durchsetzung des Qualmverbots?

Am Sonntag, 4. Juli 2010, haben die Bayern abgestimmt: 61 % der Wähler entschieden sich für ein absolutes Rauchverbot, das auch für die Festzelte auf dem Oktoberfest gelten solle. Offiziell gilt die strikte Regelung schon ab dem 1. August verbindlich für sämtliche Gastronomiebetriebe Bayerns. Für die Wiesnwirte hat sich der Münchner Stadtrat dieses Jahr zum 200. Jubiläum des Oktoberfests noch für eine Sonderregelung entschieden: In den Festzelten bleibt das Rauchen 2010 noch straffrei.

Dennoch haben die Festwirte nun erste Konsequenzen aus dem Volksentscheid gezogen. Da sie längerfristig ihre Zelte für eine rauchfreie Lösung umrüsten müssen, sind sie gezwungen, die entstehenden Kosten durch höhere Einnahmen zu decken. Somit wird der schwarze Peter wieder an die Wähler zurückgegeben: Die Preise für das so genannte Grundnahrungsmittel der Bayern, das Bier, soll nun in den Festzelten steigen. Ebenso werden die Essenspreise erhöht.


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