So bleiben Sie fit für die Wiesn!

Das Oktoberfest zieht jährlich rund sechs Millionen Besucher an. All diese Menschen bringen neben Vorfreude und Durst auch all ihre Viren und Bakterien mit auf die Theresienwiese. Das bedeutet, das Immunsystem jedes Wiesnbesuchers muss im dichten Gedränge eine kleine Meisterleistung vollbringen, um all die Krankheitserreger abzuwehren.

Hinzu kommt, dass der Besucher oft vom kalten Fahrtwind der Achterbahn in das heiß-dampfige Klima des Bierzeltes fällt. Es folgt eine feucht fröhliche Fahrt mit der Wildwasserbahn. Und dann ein Besuch der, auch als Bazillenschleuder-fungierenden, schneller drehenden Fahrgeschäfte. Das alles macht es dem Körper nicht unbedingt leichter, gesund durch die zwei aufregenden Wochen zu kommen.

Aber keine Sorge, es gibt ein paar Tricks, um das Oktoberfest ohne gesundheitliche Rückschläge zu überstehen:

Die richtige Kleidung

Das alte Sprichwort „Den Kopf halt kalt, die Füss’ halt warm, das macht den besten Doktor arm“ hat immer noch eine Daseinsberechtigung. Sinnvoll ist das Zwiebelprinzip, so können sie sich immer der jeweiligen Temperatur anpassen.

Vitamin C und Zink stärken das Immunsystem

Vitamin C bekommen Sie, indem Sie morgens ein großes Glas frisch gepressten Orangensaft trinken oder auch mit einer schönen Portion Sauerkraut. Alternativ gibt es natürlich auch Vitamin C Präparate in der Apotheke. Zink kommt vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milch vor. Aber natürlich gibt es auch hier hoch dosierte Produkte in der Apotheke. Besonders praktisch sind die kleinen Tütchen, die sowohl Vitamin C, als auch Zink enthalten. Die schmecken wie Brausepulver und der Körper kann die Inhaltsstoffe besonders gut aufnehmen. Außerdem können Sie die Tüten praktischerweise mitnehmen und bei Bedarf auch ohne Wasser einnehmen.

Frische Luft und viel Bewegung

Auch wenn es drinnen im Zelt so lustig und gemütlich ist, das Immunsystem freut sich über einen Spaziergang über die Wiesn. Das Sonnenlicht regt die Produktion von Vitamin D an. Und das wiederum hat einen positiven Einfluss auf die Abwehrmechanismen des Körpers. Die frische Luft hält die Nasenschleimhaut schön feucht. So können Krankheitserreger nicht so leicht eindringen. Alternativ oder unterstützend hierzu helfen auch Nasensprays mit natürlichen Salzen.

Den Stress reduzieren und lang genug schlafen

Nervliche Anspannung schadet dem Immunsystem. Reduzieren Sie mögliche Stressfaktoren. Achten Sie darauf, genügen Schlaf zu bekommen. Ideal sind sieben bis acht Stunden täglich. Dann ist Ihr Körper für die zusätzlichen Strapazen bestens gewappnet.

Bewegung macht fit

Moderates Training stärkt das Immunsystem. Durch regelmäßige Bewegung wie Joggen oder Fahrradfahren werden die Abwehrzellen agiler und funktionieren besser. Allerdings sollten Sie es nicht übertreiben. Wer sich verausgabt, ist in den folgenden 24 Stunden anfälliger für Infekte.

Immunstimulantien helfen Risikopatienten

Wer einem erhöhten Krankheitsrisiko ausgesetzt ist, kann mit Präparaten aus der Apotheke das hart arbeitende Immunsystem unterstützen. Es eignen sich Produkte mit pflanzlichen Immunstimulantien. Zum Beispiel Mittel mit Inhaltsstoffen des Roten Sonnenhuts, der Kapland-Pelargonie oder dem Wasserdost.

Händewaschen nicht vergessen

Um sich die Krankheitserreger gleich von Anfang an vom Hals zu halten, sollten Sie regelmäßig Ihre Hände waschen. Nicht zu viele Bussis verteilen und auch aufs Händeschütteln weitestgehend verzichten. Im Takt klatschen ist Gott sei dank ungefährlich!