Das historische Festzelt
Im Zentrum des historischen Oktoberfestes steht das historische Festzelt, das ganz urig und familienfreundlich an die „guten alten Zeiten“ erinnern soll.
Beim Schmuck wurde auf bunte, neumodische Dekoration verzichtet, stattdessen schaffen Girlanden in Tannengrün eine traditionell-bayrische Festzelt-Atmosphäre. Auf dem Dachgiebel des Zeltes sieht man König Ludwig I. und Therese von Sachsen-Hildburghausen, um an die Hochzeit vor 200 Jahren zu erinnern.
Für eine zünftige Stimmung im Zelt sorgt das bayerische Blasorchester Wolfgang Grünbauer. In der Mitte des Festzeltes ist ein Tanzboden, wo Volkstänze, Schuhplatteln und Goaslschnalzen aufgeführt werden.
Nur auf der historischen Wiesn gab es auch ein eigenes Jubiläumsbier, das die sechs Münchner Traditionsbrauerein Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spatenbräu gemeinsam entwickelt haben. Das Spezialbier war bernsteinfarben und hatte einen vollmundigen Malzgeschmack. Es wurde aus großen Holzfässern gezapft und ganz wie vor 200 Jahren in echten Steinkrügen serviert.
Auch die Speisekarte im historischen Festzelt bietet traditionelle Münchner Speisen, wie bespielsweise Rumfordsuppe oder Stockwürst. Im Limogarten, wo sich die großen und kleinen Kinder mit selbstgemachter Limonade erfrischen können, gab es auch eine Lohnwürstelbraterei. Hier konnten ganz wie in alten Zeiten Würstel mitgebracht und gegen Gebühr gegrillt werden.
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Steckerlfischbraten auf der Wiesn in alten Zeiten




