Soll die historische Wiesn beibehalten werden?
Über eine halbe Million Besucher strömten auf das kleine Areal südlich der normalen Wiesn, um nostalgisch das Oktoberfest wie in alten Zeiten zu genießen. Der Erfolg hat alle Erwartungen übertroffen. Grund genug, über eine dauerhafte historische Wiesn nachzudenken?
Der Münchner Oberbürgermeister Ude ist zumindest was das historische Festzelt anbelangt, zuversichtlich: Das historische Festzelt mit seinem unverfälscht bayerischen Charakter als 15. dauerhaftes Bierzelt auf der Wiesn einzuführen, hält er für durchaus möglich. Jedes Jahr Pferderennen zu veranstalten sei hingegen allein schon finanziell kaum realisierbar.
Der Wirt des historischen Festzeltes, Toni Winklhofer, hofft auf eine abgespeckte Variante mit Festzelt, Herzkasperlzelt, wenigen, alten Fahrgeschäften und einem bunten Programm von Trachtenvereinen. Er glaubt, dass man den Eintritt auf alle Fälle beibehalten sollte, um die Zusammensetzung des Publikums zu steuern: "Das Fest lebt nicht nur von dem, was angeboten wird – sondern auch von den Leuten, die kommen."
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