Bier in der Neuzeit

Auf dem Münchner Oktoberfest dreht sich alles rund um den goldgelben Gerstensaft, doch wo hat er eigentlich seine Ursprünge? Unsere Bier-Geschichte geht dieser Frage auf den Grund.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden zwei Erfindungen gemacht, die das Bierbrauen grundlegend revolutionierten. Der Niederländer Anton van Leeuwenhoek hatte bereits im 17. Jahrhundert das Mikroskop erfunden und damit den Einblick in die Welt der Microbiologie ermöglicht. Diese Technik erweiterte die Möglichkeiten der Naturwissenschaft und führte den Forschern eine neue Welt vor Augen.

Louis Pasteur nutzte diese Technik und beobachtete den Einfluß verschiedener Umweltbedingungen auf die Bakterien und Einzeller. Dabei entdeckte er die Möglichkeit, durch Abkochen die in Flüssigkeiten enthaltenen Bakterien abzutöten. Darüber hinaus half die Erfindung Pasteurs der Brauereiwissenschaft später dabei, einzelne Hefezellen zu isolieren und damit ebnete er den Weg für die moderne Brautechnik.

Durch die Entdeckungen von Pasteur konnte der Gärungsprozess nun kontrollierter ablaufen und durch die nach ihm benannte "Pasteurisierung" - Das erhitzen von Flüssigkeiten - war auch eine längere Haltbarkeit des Bieres gewährleistet.
  Neue Kühltechnik revolutionierte die Produktion., Copyright stock.xchng

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Neue Kühltechnik revolutionierte die Produktion.


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