Das Bier in der Antike

Auf dem Münchner Oktoberfest dreht sich alles rund um den goldgelben Gerstensaft, doch wo hat er eigentlich seine Ursprünge? Unsere Bier-Geschichte geht dieser Frage auf den Grund.

4.500 Jahre alt waren die beiden Gebäude, welche ein Archäologenteam der Universität Yale nahe Kairo ausgegraben hatte und dabei handelte es sich wohl im eine Bäckerei und eine Brauerei. Auf einigen Steintafeln, die mit Hieroglyphen beschriftet waren, fanden die Forscher neben einer Lobeshymne auf die Götting "Ninkasi" - die sumerische Bier-Göttin - auch eine Beschreibung des Bierbrauens.

Erfanden die Sumerer die Brauereikunst?


Die Sumerer entdeckten den Vorgang des Gärens wahrscheinlich durch Zufall - eine Überlieferung darüber gibt es nicht. Sicher ist nur, dass das Bier in Ihrer Kultur eine gewisse Bedeutung hatte, denn im Gilgamesch-Epos, der im dritten Jahrtausend vor Christi Geburts verfasst worden war, findet sich eine Textstelle in der das Bier erstmalig schriftlich erwähnt wurde.

Als im zweiten Jahrtausend vor Christus das Reich der Sumerer zerfiel, kam ein neues Kulturvolk im Zweistromland zum Vorschein und sie pflegten die Tradition des Biertrinkens weiter.

Auch in Babylon trank man Bier


Da die Kultur der Babylonier auf der der Sumerer aufbaute ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch in diesem Volk Bier getrunken wurde. Doch die Babylonier entwickelten das Verfahren weiter und waren bereits in der Lage 20 verschiedene Biersorten zu brauen.

Zur Verwendung kam neben Gerste auch Emmer - eine antike Getreidesorte - oder eine Mischung verschiedener Getreide.
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Hat das Bier seinen Ursprung in Ägypten?


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