Das Bier in der Antike
Bitter im Geschmack
Das Bier dieser Zeit war jedoch mit Vorsicht zu genießen, denn es war ein trübes und ungefiltertes Gebräu. Um die sehr bitteren Rückstände die von der Herstellung zurückblieben nicht in den Mund zu bekommen, verwendeten die Babylonier eine Art Strohhalm, mit dem die das Bier tranken.
Und auch andere Kulturen kamen in den Genuß der Spezialität, denn die Babylonier exportierten ihr Bier bis in das 1000 Kilometer entfernte Ägypten.
Bier hat viele Ursprünge
Doch auch wenn die Überlieferungen der Sumerer die ältesten bekannten Hinweise auf die Brauereikunst sind, sprechen viele Indizien dafür, dass das Bier nicht einen Erfinder hat, sondern in vielen Kulturen eigenständig entwickelt wurde.
So gibt es in Südostasien seit Jahrtausenden das Reisbier, in manchen Gebieten Afrikas wurde schon früh ein Hirsebier gebraut und auch die Ureinwohner Mittelamerikas brauten ein Getränk aus vergorenem Mais. In keltischen und germanischen Gräbern wurden Grabbeigaben gefunden, die einmal ein alkoholhaltiges Getränk enthalten haben müssen, das aus einem dem Bierbrauen ähnlichen Gärprozess entstanden ist.
Die Bedeutung des Bieres ist oft erkennbar
Welchen Stellenwert das Bier in einer Kultur hatte, erkennt man oft aus überlieferten Geschichten und Schriften. So erzählten die Germanen eine Sache von Thor und Tyr, die einem Riesen einen Braukessel stahlen, damit Götter und Helden daraus trinken konnten.
Dass sich die ägyptische Hieroglyphe für Mahlzeit aus den Zeichen für Brot und Bier zusammensetzt ist ebenso ein Zeichen für die Wichtigkeit des Getränks Bier in dieser Kultur
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Getreide ist die Basis der Braukunst.




