Das Bier in der Antike
Ein Heilmittel bei den Griechen
Für die Hochkultur der Griechen - und auch später für die Römer - war Bier jedoch kein Getränk. Hippokrates beschreibt zwar den "Gerstensud" als Heilmittel bei Fieber und Schlaflosigkeit, doch für die vom Weinkonsum geprägten Völker war das bittere Getränk kein Genuß.
Tacitus, Konsul und Schriftsteller unter dem römischen Kaiser Trajan, schrieb gar über das Bier: "Als Getränk haben die Germanen ein abscheuliches Gebräu, aus Gerste und Weizen gegoren ... "
Aber Bier nährte die Truppen
Als Gaius Julius Caesar seine Truppen durch ganz Europa führte und Region um Region eroberte, war dennoch eine Menge Bier im Spiel. Denn schnell erkannte der Feldherr die Nahrhaftigkeit des Gerstensaftes und versorgte seine Truppen damit.
Doch auch nach dem Niedergang des römischen Reiches verschwand das Bier nicht von der Bildfläche, denn zwischenzeitlich hatte es sich in vielen Regionen Europas zu einem beliebten Getränk entwickelt.
Quelle: Bier für Dummies von Matry Nachel und Steve Ettlinger, mitp Verlag
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Für Griechen und Römer war Bier nur Heilmittel.




