Wiesn-Rekorde und Obskures

Ein urbayerischer Trinkspruch stammt wohl doch nicht aus München, sondern eher aus dem... Nordosten Bayerns. Das berühmte "Ein Prosit der Gemütlichkeit" mit seinem "Eins, Zwei, Drei – Gsuffa!" hat ein Herr Bernhard Dittrich aus Chemnitz verfasst. Auf der Wiesn ist es spätestens 1912 etabliert, wie ein Besucher damals angewidert feststellte.

Der Anstich, also das Öffnen des ersten Bierfasses auf dem Oktoberfest, ist eine Tradition - allerdings eine eher junge: Im Jahr 1950 begründete sie der damalige Oberbürgermeister Thomas Wimmer. Und seitdem hat jeder seiner Nachfolger vor dem Anstich wohl mehr Angst als vor dem Wahltag, denn an der Anzahl der benötigten Schläge hängt das Ansehen des „OB“. Unser derzeitiger Amtsinhaber Christian Ude steht sehr gut da: Sein Rekord liegt bei zwei Schlägen.

Das größte Wiesn-Bierzelt aller Zeiten war das Pschorr-Bräu-Rosl-Zelt von 1913, das mit seinen 5.500 Quadratmetern etwa 12.000 Gästen Platz bot. Heute ist die Hofbräu-Festhalle mit ungefähr 10.000 Plätzen das größte Zelt.
 Allerlei Obskures ereignet sich auf der Wiesn., Copyright Oktoberfest.de

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Allerlei Obskures ereignet sich auf der Wiesn.


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