Gepäckaufbewahrung

Zu viel Gepäck macht schnell die ganze Wiesn-Gaudi kaputt. Ins Bierzelt wird man zudem mit zu großen Gepäckstücken gar nicht eingelassen.

Der Name „Rucksackverbot“ trügt, denn nicht nur Rucksäcke, sondern auch größere Handtaschen sind dieses Jahr nicht zugelassen. Und auch Jutebeutel, Sporttaschen und Koffer sind in dem Verbot mitinbegriffen.
Allgemein gilt: Jegliche Art von Gepäckstück, dass die Maße 10x15x20 cm überschreitet oder mehr als drei Liter fasst, sollte daheim gelassen werden. Oder anders ausgedrückt: Passen in die Tasche mehr als drei Milchtüten, sollte man sich für eine andere entscheiden.

Doch was tun, wenn man das nicht bedacht hat und schon vor dem Festgelände steht?

Kein Grund zur Panik! Die Münchner sind perfekt auf den großen Ansturm vorbereitet. Neben den üblichen Aufbewahrungsmöglichkeiten in Form von Schließfächern am Münchner Hauptbahnhof befinden sich nun auch rund um die Theresienwiese acht Gepäckaufbewahrungsstationen. Am Haupteingang, U-Bahnausgang, an der Bavaria sowie an der Matthias-Pschorr-Straße kann man für rund 5 Euro sein Übergepäck loswerden – und im Anschluss wortwörtlich schwerelos feiern gehen.

Praktische Alternativen

Einmal weitergedacht: Als Besucher des Oktoberfests lässt man sich unterhalten. Das bunte Treiben, die Fahrgeschäfte, das gute Essen und natürlich das einzigartige Bier: Ja, man ist da, um sich verwöhnen zu lassen. Da steht einem ein riesen Gepäckstück sowieso nur im Wege.

Für die kleinen Dinge des Alltags wie Lippenstift und Co., auf die die Damen nicht verzichten wollen, bieten die traditionellen Wiesn-Taschen in Lebkuchenherzform genug Stauraum und schauen zusätzlich noch zum Anbeißen aus.