Die Oide Wiesn 2017

Vom Jubiläums-Event 2010 zum essentiellen Teil der Oktoberfest-Kultur: Die Oide Wiesn auf dem Südteil der Theresienwiese.

Die Oide Wiesn
Zu den Feierlichkeiten zum 200. Jubiläum der Wiesn landete man mit der Oidn Wiesn einen Volltreffer: Historische Gewänder, traditionelle Musik und nostalgische Volksfestattraktionen. Gemütlichkeit und Brauchtum stehen hier im Vordergrund und bieten ein willkommenes Refugium für alle, die der wilden Party in den großen Bierzelten entfliehen wollen.
Auf 3,5 Hektar Fläche findet man auf dem Südteil der Festwiese das Oktoberfest so vor, wie es früher einmal war.
Öffungszeiten: Täglich von 10 Uhr bis 22 Uhr (Ausschankende um 21:30 Uhr)
Eintritt: 3€
Fahrgeschäfte: Je 1€

Die Schaustellerei

Fans historischer Fahrgeschäfte, die auf dem Oktoberfest bisher in der altehrwürdigen Krinoline ihre Runden drehten oder sich in der Hexenschaukel herumwirbeln ließen, finden auf der Oidn Wiesn pure Schaustellernostalgie.
Hier dreht sich der „Kettenflieger Kalb“ von 1919, die „Dicke Berta“ stellt Muskelkraft auf die Probe und die „Fahrt ins Paradies“ über Berg und Tal erinnert an die gute alte Zeit. Die Ära von Rock 'n' Roll und Petticoat wird im rasanten Calypso der 1950er Jahre lebendig. Auch das Original Motodrom von 1928 kann wieder besucht werden.
Volksfest-Klassiker wie Schiffschaukel, Kinderkarussell und Kettenflieger runden neben historischen Wurf- und Schießbuden das Vergnügungsangebot ab.

Das Museumszelt
Im kostenlosen Museumszelt der „Historischen Gesellschaft Bayerischer Schausteller e.V.“ wird die Geschichte des Oktoberfestes lebendig gemacht. Exponate der „Münchner Schausteller-Stiftung“, deren Sammlung im Münchner Stadtmuseum verwahrt ist, laden zu einer Reise durch die Vergangenheit der Schaustellerzunft ein.
Eine Schießbude von 1905 wird ebenso in Betrieb sein wie das Münchner Springpferdekarussell aus dem Jahr 1945. Süßigkeiten gibt es im „Wiener Eispalast“ von 1937; Brotzeit und Bier in der historischen Wurstbraterei.
Im Außenbereich stehen die alten Bulldogs und Zugmaschinen sowie mehrere Jahrmarktsorgeln, die regelmäßig gespielt werden.
Ein Aktionsprogramm für Kinder in und vor dem Museumszelt, organisiert und durchgeführt von „Lilalu Bildungs- und Ferienprogramme“ der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., richtet sich an ein Familienpublikum, an Schulklassen und Kindergärten. Die Teilnahme am Kinderprogramm ist kostenlos.
Führungen zu den Exponaten des Museumszelts runden das informative Angebot ab.
Öffungszeiten: Täglich von 10 bis 22 Uhr

Die Festzelte
Das Festzelt „Tradition“ der Wirtefamilien Winklhofer und Wieser setzt auf zünftige Blasmusik und Münchner Schmankerlküche. Im Weißbiergarten trifft man sich zum Weißwurstfrühstück und für die jüngsten Wiesn-Gäste gibt es einen kindgerechten Limogarten mit Limobrunnen. Den erwachsenen WiesnGängern wird das Augustiner-Festbier aus dem Holzfass schmecken, serviert im typischen Keferloher. Für die passende Stimmung sorgen die Trachtlerinnen und Trachtler der Brauchtumsvereine des bayerischen Oberlands mit Volksmusik und -tanz, Goaßlschnalzern und Schuhplattlern.

Das Herzkasperl-Festzelt des Münchner Volkskulturpreisträgers und Wirts der Traditionsgaststätte Fraunhofer, Josef Bachmaier, bietet der jungen Volksmusikszene eine Bühne. Einfallsreich, witzig, interkulturell, frech und auch mal aufmüpfig kommen die Musikantinnen und Musikanten daher. Mit dabei sind bekannte Formationen wie zum Beispiel die Well Buam oder Kofelgschroa.
Ein Tanzboden im Zelt und im Garten lädt zum Tanzen nicht nur von Zwiefachen ein. Die Küche bietet bodenständig-bayrische Schmankerl, aber auch vegane Spezialitäten und Bio-Hendl.

Neu auf der Oidn Wiesn ist das Volkssängerzelt „Zur Schönheitskönigin“. Die Wirtsleute Gerda und Peter Reichert haben sich der Tradition der Volkssängerei verschrieben und lassen in ihrem Festzelt diese für München typische Wirtshauskultur in der Tradition von Karl Valentin, Ida Schuhmacher, Weiß Ferdl, dem Roiderer Jackl oder Bally Prell, der „Schönheitskönigin von Schneizlreuth“, neu aufleben.
Kulinarisch bietet das Festzelt, das mit Fachwerk und Pagodenhimmel einem bayerischen Wirtshaus nachempfunden ist, als Besonderheit Spezialitäten der Münchner Kronfleischküche und das als Leibspeise von König Ludwig II bekannte „Hechtenkraut“. Die Küche verwendet ausschließlich ökologische und regionale Produkte und bietet auch Schmankerl für Vegetarier und Veganer an.

Festzelt Tradition
Festwirte:
Toni und Christine Winklhofer
und
Peter und Margot Wieser
Website: Oktoberfestzelt-Tradition.de
Sitzplatze innen: 5.000
Sitzplätze Garten: 3.000
Tel. Reservierungsbüro: 089/219 989 77
Fax Reservierungsbüro: 089/219 989 30
Herzkasperlzelt
Festwirt:
Josef Bachmair
Website:
www.herzkasperlzelt.de
Sitzplätze innen:
1.500
Sitzplätze Garten:
1.000
Tel. Reservierungsbüro: 089/452 150 57
(Mi. Do. 12-15 Uhr)
Volkssängerzelt
Festwirt:
Gerda & Peter Reichert
Website:
www.zur-schoenheitskoenigin.com/
Telefon:
089 / 244 111 490
Sitzplätze innen:
690
Sitzplätze Garten:
200
Reservierung:
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