Das Charivari - für Männer und Frauen

Das urigste Trachten-Accessoire am Wiesn-Outfit

Wo das Charivari (bzw. "Schariwari") wirklich herkommt, weiß wohl niemand so genau. Eine der gängigsten Theorien ist, dass es sich am Anfang beim Schariwari um eine Kette gehandelt haben soll, an der man in früheren Zeiten seine Taschenuhr befestigt hat.
Nach und nach soll es im Ostalpenraum Mode geworden sein diese Uhrenkette mit kleinen Jagdtrophäen zu verzieren. So findet man an ursprünglichen Charivaris meist kleine Teile von geschossenen Tieren: Von der Fuchsschnauze über Reißzähne, Geweihteile und Greifvogelkrallen findet man kleine Teile von allem, was man so erlegen kann.
Ebenso, findet man inzwischen aber auch Charivaris mit wertvollen Münzen, Edelsteinen oder Kristallen. Auch haben sich inzwischen Metall-Abgüsse von tierischen Trophäen etabliert.

Die Länge der Kette hat sich bei Männern auf etwa 33cm eingependelt. Sie ist silbern und wird über dem Hosentürl der Lederhose getragen.
Verkauft sollte ein altes Charivari nach wie vor nicht werden, sondern wenn dann verschenkt oder vererbt, so dass er auch gerne mal über mehrere Generationen in einer Familie verbleibt und wächst.

Auch als Dirndlschmuck setzt sich das Charivari als Accessoire inzwischen immer mehr durch. Dabei ist die Kette meist ein wenig filigraner als bei den Mannsbildern und wird ebenfalls mit kleinen Anhängern und Talismanen - ähnlich einem Bettelarmband - verziert.


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