Schadenfreude macht lustig!
Im Teufelsrad darf man über sich selbst und andere lachen.
Klar, manchmal müssen die Rekommandeure im Teufelsrad etwas nachhelfen. Denn nicht jeder traut sich, sich möglicherweise zum Gespött der Zuschauer zu machen. Dann pickt sich der Mann am Mikrophon bestimmte Gäste heraus. "Du da, im roten Dirndl, auf geht's!" oder "Du da im grünen T-Shirt." Oder: "Hey, ihr da. Habt ihr Kinder?" "Nein." "Na, ihr werd's auch ned viele kriegen, wenn ihr immer Nein sagt!"
Nur ganz selten bleibt die anfängliche Weigerung bestehen, meistens geben die Auserwählten nach und setzen sich auf die Scheibe, das "Teufelsrad". Denn schließlich: Es macht ja einen Riesenspaß. Und ist in jedem Falle eine Reise zurück in die Kindheit. Egal, ob man in dieser bereits Gast hier war oder nicht. Das Drehen auf der tückischen, immer schneller werdenden Scheibe ist einfach ein wunderbar kindischer Spaß.
Ganz besonders natürlich für die Burschen, für die es eine Herausforderung ist, so lange wie möglich den Versuchen der Angestellten zu widerstehen, sie mit Hilfe von Seilen und mit dem von der Decke baumelnden Schaumstoffball von der Platte zu fegen. Da gibt es so manche Meister ihrer Zunft, die jubelnden Applaus der Menge ernten. Die meisten aber überlassen sich einfach der Schwerkraft und rutschen bei steigendem Tempo angenehm sanft von der Platte an die gepolsterte Umrandung.
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Rekommandeur Wiggi hat im Teufelsrad das Kommando.