6,9 Millionen Besucher und 7,5 Millionen Maß Bier
Nach wechselhaftem Auftakt mit Sonne und Regengüssen folgte ein Spätsommertag nach dem anderen und bescherte der Wiesn 2011 gute Stimmung und über 6,9 Millionen Besucher.
Gerade die Gäste in Tracht funktionierten die Schaustellerstraße zur Flaniermeile um, frei nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“. Auf dem „Corso Oktoberfest“ ging es aber nicht nur ums Schauen, es wurde auch gerne an einer der Gastroinseln Station gemacht.
Insgesamt war ein sehr gezieltes Konsumverhalten zu beobachten. Qualität ging vor Quantität. Aus der Fülle der Angebote traf der kundige Wiesn-Gänger seine individuelle Wahl.
Analog zur Tourismusstatistik stürmten viele US-Amerikaner, Briten und Schweizer die Theresienwiese. Das typische „Italienerwochenende“ hat sich über die ganze Wiesn-Zeit verteilt.
Auch internationales Publikum kleidete sich gerne in Lederhosen- und Dirndl-Outfits, oft auch vorher über das Internet bestellt. Die Trachtler werden immer jünger: Das Baby, das auf sich hält, geht auch nicht mehr im Strampler auf die Wiesn.
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