6,9 Millionen Besucher und 7,5 Millionen Maß Bier
Insgesamt tranken die Oktoberfestgäste 7,5 Millionen Maß Bier (2010: 7,1 Mio). Auf Grund der sommerlichen Temperaturen und des gut gemischtem Publikums stieg der Absatz von nichtalkoholischen Getränken in den Zelten um 8 Prozen
Her mit dem Krug!
Die Biergärten waren auf Grund der Witterung voll besetzt, deshalb „florierte“ auch der Maßkrugklau: Aufmerksame Ordner nahmen den Souvenirjägern rund 226.000 Bierkrüge in den Zelten und an den Hauptausgängen des Festgeländes ab (2010: 130.000).
Bestseller Sammlerkrug
Im Souvenir-Bereich machte der Sammlerkrug mit dem sympathisch-nostalgischen Oktoberfest-Plakatmotiv das Rennen in der Gunst der Käufer.
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Textiles wie T-Shirts lag nicht im Trend, hingegen waren die Minihütchen weiter- hin ein Verkaufsschlager.
Auch beim Kauf von MItbringseln zeigte sich das gezielte Konsumverhalten der Gäste. Die Menschen waren da, aber sie schauten aufs Geld. Trotzdem sind die Souvenirhändler zufrieden.
Schaustellerei
Die Traditionsgeschäfte, die es nur auf dem Münchner Oktoberfest gibt, zogen das Publikum von der Oidn Wiesn auch in die Schaustellerstraße und umgekehrt. Animiert durch Stimmungsklassiker der Spider Murphy Gang, von Peter Alexander oder Adriano Celentano legte der eine oder anderen Gast gleich vor den Fahrgeschäften ein Tänzchen hin. Junge und jung Gebliebene amüsierten sich bei den Hightech-Attraktionen wie Star Flyer, Cyperspace oder der Wiesn- Neuheit Monster. Die Schausteller sind mit der Wiesn zufrieden, den Umsatz bezeichnen sie als stabil.
Wiesn-Hit
Auch in diesem Jahr zeichnete sich kein eindeutiger Wiesn-Hit ab. Erst ganz zum Schluss verdichteten sich die Hinweise auf „Schatzi, schenk mir ein Foto“ von Mickie Krause als Sieger der Wiesn-Hitparade 2011. Beliebt und schier unverzichtbar im Repertoire: „Sweet Home Carolin“, „Hey Baby“ und der Gefangenenchor aus „Nabucco“ von Verdi.
Fundstücke
Bis Wiesn-Schluss zählte das Wiesn-Fundbüro rund 4.750 Fundstücke, darunter 1.300 Kleidungsstücke, 1.045 Ausweise, 520 Geldbörsen, 425 Schlüssel, 390 Mobiltelefone, 370 Brillen, 290 Taschen, Rucksäcke und Beutel, 90 Fotoapparate, 80 Schmuckstücke und Uhren sowie 80 Regenschirme.
Als Kuriosa wurden abgegeben: Eine lebendige Blattheuschrecke (8 Zentimeter groß), ein Wikingerhelm, ein Megafon, ein Koffer mit Musiknoten, ein Rucksack mit zwei Camping-Stühlen, ein Rollator (abgeholt), zwei Krücken (nicht abgeholt) und, am 1. Oktober, ein Gebiss.
Strom, Gas, Wasser
Durch die stetig gestiegenen Temperaturen ist der Verbrauch bei Gas und Strom generell gesunken.
Der Wasserverbrauch überstieg leicht die Marke von 100.000 Kubikmetern.
2.950.000 Kilowattstunden Strom wurden in diesem Jahr verbraucht (inklusive Oide Wiesn). Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um ca. 3 Prozent.
Der Gasverbrauch von 205.000 Kubikmeter erreicht durch die hohen Temperaturen bei weitem nicht den Verbrauch des Vorjahres (ca. 11 Prozent Rückgang).
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Die Wiesn - beliebt auf der ganzen Welt.