Die Wiesn ohne Bier?

Auf dem Oktoberfest wurde nicht von Anfang an Bier ausgeschenkt.

Natürlich gab es auch 1810 schon etwas zu trinken - aber nicht auf dem Gebiet der Wiesn, sondern auf der Sendlinger Anhöhe.

Später ließ die Stadtverwaltung dann auch den Bierverkauf auf der Theresienwiese zu, was dazu führte, dass immer mehr roh gezimmerte Bretterbuden den Platz übersäten.

Zunächst aßen und tranken die Wiesnbesucher also im Freien, aber die Zahl und Größe der Bierbuden nahm ständig zu. Außerdem waren die Wirte zunächst auch Schausteller: Ihre Bierbuden nahmen Kegelbahnen oder Kletterbäume für die Jugend auf und boten weitere Attraktionen wie große Tanzflächen.

Ende des 19. Jahrhunderts wurden aus den Buden dann Bierhallen, und die zusätzlichen Attraktionen wurden ausgegliedert, um mehr Sitzplätzen und schließlich auch Musikkapellen Platz zu machen.
 Von der Wiesn nicht mehr wegzudenken: Eine Maß Bier., Copyright Oktoberfest.de

© Oktoberfest.de
Von der Wiesn nicht mehr wegzudenken: Eine Maß Bier.


Drucken

Ähnliche Themen auf Oktoberfest.de