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O

oabischwoam (n.)
einen Streit "wegtrinken"; Beispiel: "Geh, schwoam mas oabi.", ist auch auf der Wiesn besser als die Fäuste sprechen zu lassen

Oachkatzlschwoaf (n.)
Beliebtes Beispiel aus dem bairischen Sprache, das Nicht-Bajuvaren vor Augen führen soll, dass sie der korrekten Aussprache nicht mächtig sind. Bedeutung: Schweif eines Eichhörnchens.

obandeln (Vb.)
flirten, meist mit eindeutigem Ziel; Beispiel: "I hob mit da Zenzi obandelt."

Obazda (n.)
Bayerische Käsespezialität mit Camembert, Zwiebel, Paprika, Kümmel, Butter und manchmal auch Bier; auf dem Oktoberfest in diversen Bierzelten zu erwerben

ogschdocha (adj)
beschwipst, wörtlich "angestochen". Beispiel: "Wos lofst´n rum wi a Ogschdochana?" – „Was läufst du denn rum wie von einer Tarantel gestochen?"

oide Schäsn (n.)
Herablassende Bezeichnung für eine (alte) Frau. Neuerdings auch für Automobile verwendet; Beispiel: "Schau riaba - sig'st di oide Schäsn?"

Omd (n.)
der Abend

ozapfa (Vb.)
Ein Bierfass anstechen. Das Oktoberfest beginnt jedes Jahr mit dem feierlichen Anstich eines Bierfasses im Schottenhamel-Zelt. Der Münchner Oberbürgermeister muss den Zapfhahn mit möglichst wenig Schlägen ins Fass treiben und ruft dann "O'zapft is!" ("Es ist angezapft!"). Durch zwölf Böllerschüsse wird allen Wirten signalisiert, dass sie nun mit dem Ausschank beginnen dürfen

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