Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
Foto: Sebastian Lehner

Breakdancer

Der Original Wiesn Breaker

Der Breakdancer ist ein echtes Kult-Fahrgeschäft auf der Wiesn. Seit 1990 drehen sich hier (nicht nur) die Gondeln im Kreis.

Das Besondere: Hier dreht sich alles

Der Breakdancer ist zwar nicht das einzige Fahrgeschäft seiner Art auf der Wiesn. Das Schausteller-Ehepaar Albert und Christa Aigner haben ihn 1990 gekauft – seitdem ist der Breakdancer von der Wiesn nicht mehr wegzudenken. Mitte der Achtzigerjahre wurde das erste Fahrgeschäft nach Break-Dancer-Art in Betrieb genommen — man war sich nicht sicher, ob es Erfolg haben würde. Mittlerweile sind die Fahrschäfte Kult geworden und bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt, so dass es seit einigen Jahren auf der Wiesn auch noch eine weitere Attraktion dieser Art gibt, das „Breakdance No. 1" von Tanja und Jörg Kaiser-Grünberg.

Das Besondere am Breakdancer ist, dass sich alles dreht. Auf einer großen Drehscheibe sind vier Gondelkreuze befestigt, an denen jeweils vier Gondeln hängen. In jeder Gondel ist Platz für zwei Fahrgäste, so dass insgesamt 32 Personen mitfahren können. Die an den Gondelkreuzen befestigten Gondeln schwingen zusätzlich noch mal um ihre eigene Achse. So hat man das Gefühl, dass sich alles um einen herum dreht. Der Aigner Breakdancer wurde ebenso wie alle anderen Fahrgeschäfte dieser Art vom Hersteller Huss gebaut.

Breakdancer: Für schwindelfreie Fahrgäste

Wer schon die ein oder andere Maß Bier getrunken hat, sollte lieber auf die Fahrt im Breakdancer verzichten. Ansonsten ist das Fahrgeschäft für jeden geeignet, der gerne Action mag und dem nicht zu schnell schwindelig wird. Für die Generation, die in den Neunzigern ihre Jugend auf Volksfesten verbracht hat, weckt eine Fahrt im Breakdancer Erinnerungen. „Weißt du noch: damals – als wir uns am Breakdancer getroffen haben?“ Kinder dürfen ab einer Körpergröße von 1,20 Metern im Breakdancer mitfahren.

Breakdancer für Gscheidhaferl: Fast ein Flop

Der Breakdancer kommt ebenso wie alle anderen Fahrgeschäfte dieser Art aus dem Hause Huss. Tatsächlich standen die Schausteller dem Konzept kritisch gegenüber und glaubten nicht an seinen Erfolg. Keiner wollte kaufen, denn eigentlich lagen zur Erfindungszeit Hochfahrgeschäfte, wie zum Beispiel das Enterprise, im Trend. Der ebenerdige Breakdancer erschien im Vergleich fast langweilig. Doch dann kam die Bremer Schaustellerin Erika Dreher, die das erste Fahrgeschäft nach Art des Breakdancers kaufte und während der Feinkonzeption viele Ideen einbrachte. Der Name des Fahrgeschäfts ist übrigens an die Breakdance-Tanzform angelehnt.