Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
Foto: Sebastian Lehner

Die Hex'n Wippn

Wipp, wipp, hurra! Gaudi pur auf der Hex’n Wippn

Es ist wie verhext. In diesem Haus ist nichts, wie es scheint. Wer sich gern von Illusionen in den Bann ziehen lässt, sollte der Hex’n Wippn einen Besuch abstatten.

Das Besondere: Steigt man ein, steht die Welt kopf

Jedenfalls denkt man das, denn in der Hex’n Wippn dreht sich alles um Illusion. Hat man erst einmal im gemütlichen Gaudistüberl Platz genommen, darf man sich auf so manche Überraschung und sensationelle Licht- und Bewegungseffekte freuen. Diese verblüffende Täuschung funktioniert deshalb so gut, weil der Raum von außen um die Schaukelachse gedreht wird. Keine Chance, dass hier noch jemand weiß, wo oben und unten ist.

Riesenspaß für alle, die den Dreh raushaben

Wer sollte Hex’n Wippn fahren? Hier kann wirklich jeder einsteigen, denn Kinder und gestandene Mannsbilder kommen bei diesem Fahrgeschäft gleichermaßen auf ihre Kosten. Auch wenn es sich anders anfühlt, bleibt man die ganze Fahrt über sicher in seinem Sitz. Passieren kann nichts. Aufpassen sollte man lediglich, wenn man im Zelt oder Biergarten ordentlich gegessen und getrunken hat. Denn auch wenn die ganze Dreherei nur vorgetäuscht ist, könnten Hendl, Wiesnbier und Kaiserschmarrn im Magen Karussell fahren.

Hex’n Wippn für Gscheidhaferl: Ein Stück Nostalgie

Die Hex’n Wippn gehört in die Kategorie „Illusionsschaukel“ oder „drehendes Haus“. Diese Art von Fahrgeschäft gehört zu den ältesten Jahrmarktsattraktionen überhaupt. Schon im Jahr 1894 kamen die Schaukeln aus den USA zu uns nach Deutschland. Eine Fahrt mit der Hex’n Wippn ist also in jedem Fall etwas für Nostalgiker.