Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
Foto: Anette Göttlicher

Spinning Racer

Die spektakuläre Weiterentwicklung des Achterbahn-Klassikers "Wilde Maus"

Macht Euch bereit: Wer die "Wilde Maus" kennt und schätzt, der kommt beim Spinning Racer voll und ganz auf seine Kosten. Innovative Lichttechnik, eine rasante Fahrt und schnelle Lichtwechsel warten auf Achterbahn-Fans aus der ganzen Welt.

Das Besondere: Das neue alte Fahrgeschäft

Besonders Achterbahn-Freunden dürfte auffallen, dass das Fahrgeschäft Spinning Racer, das in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Oktoberfest vertreten ist, eigentlich gar nicht so neu ist. Es ähnelt der älteren "Wilden Maus", wenn auch in einer deutlich moderneren Ausführung. Und - Achtung Wortwitz - alles dreht sich hier ums Drehen. Zunächst einmal drehen sich natürlich die Chaisen, in denen die Fahrgäste Platz nehmen. Doch auch die Schwerkraft, und nicht etwa eine Synchronsteuerung der Drehmomente, sorgt dafür, dass Ihr unerwartet herumgewirbelt werdet. Auf diese Weise ist jede Fahrt unterschiedlich, da sie je nach Anzahl und Gewicht der Mitfahrer variiert.

Spinning Racer: Sanfter als man zunächst glaubt

Man mag es kaum glauben, aber: Inhaberin Angela Bruch verspricht trotz der oben genannten Aspekte ein sanftes Fahrgeschäft für die ganze Familie. Damit es trotz engen Kuven, großen Höhen und krassen Steilabhängen verhältnismäßig sanft und komfortabel bleibt, wurden im Spinning Racer besondere Schalensitze verbaut, in denen die Passagiere Rücken an Rücken sitzen, um eine zu starke Belastung in den Kurven zu verhindern. Außerdem sichern Polster, ein Bügelsystem und Nackenstützen die Fahrgäste auf der 424 Meter langen Fahrt ab, bei der bis zu 70 km/h erreicht werden.

Spinning Racer für Gscheidhaferl: Manöver wie beim Kunstflug

Ihr wolltet schon immer mal hinter dem Steuerknüppel eines Kunstflugzeugs sitzen? Dann testet beim Spinning Racer doch erstmal aus, ob der sogenannte Immelmann-Turn - eine 180-Grad-Wende, die auch bei Kunstpiloten ein beliebtes Manöver ist - für Euren Magen das Richtige ist. Wenn Ihr dann auch noch trotz der unerwarteten Drehungen, der bunten Beleuchtung und der rasanten Fahrweise stets den Überblick behaltet und wisst, wo oben und unten ist, steht Eurer Karriere im Cockpit eigentlich (fast) nichts mehr im Weg.