Mann im Streit auf Oktoberfest tödlich verletzt

(01.10.2018) Bei einem Streit auf dem Münchner Oktoberfest am Freitagabend ist ein Mann tödlich verletzt worden. Die Polizei suchte anschließend nach einer Zeugin des Vorfalls beim Augustinerzelt. Diese meldete sich am Samstag, ebenso etwas später ein Tatbeteiligter.

Nach dem tödlichen Streit auf dem Münchner Oktoberfest ist Haftbefehl gegen einen 42-Jährigen Münchner erlassen worden und es werde wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt, teilte die Polizei am Sonntag mit. 

Am Freitagabend waren im Außenbereich des Augustiner-Festzeltes zwei Männer aneinandergeraten. Der eine streckte den anderen nieder und verletzte ihn so schwer, dass der Mann kurz darauf starb. Der Täter flüchtete.

Nach dem tödlichen Streit suchte die Polizei nach dem Tatverdächtigen und auch nach einer Zeugin. Die Frau hatte den Vorfall beobachtet und den Sicherheitsdienstmitarbeitern im Zelt gemeldet. Als die Polizei vor Ort eintraf, war die Zeugin jedoch nicht mehr da. Die Gesuchte hat sich mittlerweile bei der Polizei gemeldet und wird vernommen.

Am Samstagnachmittag meldete sich dann ein 42-jähriger Münchner in Anwesenheit seines Rechtsbeistands bei der Polizei. Laut einer Sprecherin gab der Mann an, "an der Tat beteiligt gewesen zu sein". Weitere Informationen zum Ermittlungsstand will die Polizei am Sonntag geben.

Bei dem Opfer der Auseinandersetzung handle es sich um einen 58-jährigen aus Fürstenfeldbruck, sagte eine Polizeisprecherin. Der Mann ist an den Folgen einer Hirnblutung gestorben.

(muenchen.de/dpa)