Die Oide Wiesn 2018

Vom Jubiläums-Event zum essentiellen Teil der Oktoberfest-Kultur: Die Oide Wiesn auf dem Südteil der Theresienwiese.

Das Oktoberfest ist seit über 200 Jahren der Höhepunkt des Münchner Volksfestkalenders. 2010 setzte die Jubiläumsfeier „200 Jahre Oktoberfest“ der Wiesn die Krone auf: Nostalgische Volksfestattraktionen, bunte Trachtenpracht, Pferderennen nach dem Vorbild von 1810, Museums- und Tierzelt und vor allem Festzelte, in denen Gemütlichkeit und bayrisches Brauchtum gepflegt wurden, machten diese Veranstaltung zu einem großen Publikumserfolg. 2011 setzte sich dieser Erfolg mit der Oidn Wiesn als feste Einrichtung fort. Seither bekommen auf dem Südteil der Theresienwiese Volksfest-Tradition, bayrisches Brauchtum, Münchner Gastlichkeit und jugendfrische VolXmusik einen festen Platz.

Die Oide Wiesn auf einen Blick

  • Areal: 3,5 Hektar auf dem Südteil der Theresienwiese
  • Eintritt: 3 Euro pro Person (ab 21 Uhr Eintritt frei!)
  • Freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre und für Schwerbehinderte ab 50 Prozent mit gültigem Schwerbehindertenausweis sowie bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweis mit Sichtvermerk B auch Begleitperson frei.
  • Fahrgeschäfte: 1 Euro, die Eintrittskarte beinhaltet freien Eintritt zum Kulturprogramm der Festzelte
  • Betriebszeiten: Festgelände: 10 - 23 Uhr
  • Schausteller: 10 – 22.30 Uhr (am Eröffnungstag 12 - 22.30 Uhr)
  • Ausschank: 10 – 21.30 Uhr

Die Schaustellerei


Fans historischer Fahrgeschäfte, die auf dem Oktoberfest bisher in der altehrwürdigen Krinoline ihre Runden drehten oder sich in der Hexenschaukel herumwirbeln ließen, finden auf der Oidn Wiesn pure Schaustellernostalgie. Hier dreht sich der „Kettenflieger Kalb“ von 1919, die „Dicke Berta“ stellt Muskelkraft auf die Probe und die „Fahrt ins Paradies“ über Berg und Tal erinnert an die „gute alte Zeit“. Volksfest-Klassiker wie Schiffschaukel und Kinderkarussell runden neben historischen Wurf- und Schießbuden das Vergnügungsangebot ab. Familienfreundlich sind die Preise: Alle Fahrgeschäfte können für nur einen Euro ausprobiert werden.

Das Museumszelt


Im Museumszelt der „Historischen Gesellschaft Bayerischer Schausteller e.V.“ wird die Geschichte des Oktoberfestes lebendig gemacht. Exponate der „Münchner Schausteller-Stiftung“, deren Sammlung im Münchner Stadtmuseum verwahrt ist, laden zu einer Reise durch die Vergangenheit der Schaustellerzunft ein. Das Museumszelt ist von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, die Teilnahme am Kinderprogramm kostenlos. Mehr Infos zum Museumszelt: www.historische-gesellschaft-bayerischer-schausteller.bayern

Die Festzelte: Tradition, Herzkasperl und Schönheitskönigin


Das Festzelt „Tradition“ der Wirtefamilien Winklhofer und Wieser setzt auf zünftige Blasmusik und Münchner Schmankerlküche mit Augustiner- Festbier aus dem Holzfass, serviert im typischen Keferloher. Traditionsbewusste können sich im Weißbiergarten zum Weißwurstfrühstück treffen. Im Limogarten mit eigenen Kindertoiletten und Wickelmöglichkeit können Kinder für einen Euro unbegrenzt Limo aus dem Limobrunnen zapfen. Neu ist dieses Jahr ein überdachter Kinderwagenparkplatz und eine Münchner-Kindl-Figur für Erinnerungsfotos.
Für die passende Stimmung sorgen die Trachtlerinnen und Trachtler der Brauchtumsvereine des bayerischen Oberlands mit Volksmusik und -tanz, Goaßlschnalzern und Schuhplattlern. Bei Reservierungen wird im Festzelt „Tradition“ kein Mindestverzehr verlangt.

Das Herzkasperl-Festzelt des Münchner Volkskulturpreisträgers und Wirts der Traditionsgaststätte Fraunhofer, Josef „Beppi“ Bachmaier, bietet der jungen Volksmusikszene eine Bühne. Einfallsreich, witzig, interkulturell, frech und auch mal aufmüpfig kommen die Musikantinnen und Musikanten daher. Die musikalische Vielfalt im Herzkasperl-Festzelt, dessen Name neben der Widmung an den Münchner Schauspieler und Kabarettisten Jörg Hube auf den „Wiesn-Wahnsinn“ anspielt, reicht von Jiddischem Tanzboden mit Andrea Pancur und Tanzmeister Steve Weintraub aus New York bis hin zu modernen Elektrosounds, wenn das „Kellerkommando“ die Bühne einnimmt. Ein Tanzboden im Zelt und im Garten lädt zum Tanzen nicht nur von Zwiefachen ein.

Nach einem erfolgreichen Start auf der Oidn Wiesn 2017 ist das Volkssängerzelt „Zur Schönheitskönigin“ nun zum zweiten Mal vertreten. Die Wirtsleute Gerda und Peter Reichert haben sich der Tradition der Volkssängerei verschrieben und lassen in ihrem Festzelt diese für München typische Wirtshauskultur in der Tradition von Karl Valentin, Ida Schuhmacher, Weiß Ferdl, dem Roiderer Jackl oder Bally Prell, der „Schönheitskönigin von Schneizlreuth“, neu aufleben. Die Küche verwendet ausschließlich ökologische und regionale Produkte und bietet auch Schmankerl für Vegetarier und besondere Gerichte für Veganer an. Auch an die kleinen Gäste ist mit Kinderliedersingen, Kinderspeisekarte, Kinderwagenabstellplätzen und Wickelraum gedacht.

Festzelt Tradition
Festwirte:
Toni und Christine Winklhofer und Peter und Margot Wieser
Website: Oktoberfestzelt-Tradition.de
Sitzplatze innen: 5.014
Sitzplätze Garten: 3.040
Tel. Reservierungsbüro: 089/219 989 77
Fax Reservierungsbüro: 089/219 989 30
Herzkasperlzelt
Festwirt:
Josef Bachmair
Website:
www.herzkasperlzelt.de
Sitzplätze innen:
1.784
Sitzplätze Garten:
1.136
Tel. Reservierungsbüro: 089/452 150 57
(Mi. Do. 12-15 Uhr)
Volkssängerzelt
Festwirt:
Gerda & Peter Reichert
Website:
www.zur-schoenheitskoenigin.com/
Telefon:
089 / 244 111 490
Sitzplätze innen:
690
Sitzplätze Garten:
200
Reservierung:
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