Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
Foto: muenchen.de/Mark Read

Mit dem Elektroroller zur Wiesn

Das müssen E-Scooter Fahrer während dem Oktoberfest beachten

Sie sind der neueste Trend auf Münchens Straßen: Die E-Scooter. Doch während dem Oktoberfest gelten auch für alle Rollerfahrer strengere Regeln rund um die Theresienwiese. Was Ihr zur Wiesn-Zeit beachten müsst.

Keine E-Scooter auf der Theresienwiese

Mit dem E-Scooter zur Wiesn fahren oder nach dem Feiern heimrollern, statt mit dem teuren Taxi zu fahren – klingt erst einmal verlockend. Doch während dem Oktoberfest müsst Ihr als E-Scooter Fahrer einiges beachten. Einerseits gelten vom 21. September bis einschließlich 6. Oktober allgemein strengere Verkehrsregeln rund um die Theresienwiese. E-Roller dürfen nur bis zum Äußeren Sperrring fahren, auf der Festwiese selbst sind jegliche Fahrzeuge – also beispielsweise auch Fahrräder und Inline-Skates – verboten. Den ganzen Plan findet Ihr hier als PDF:

Verkehrsregelungen zum Oktoberfest 2019 (PDF)

Weitere Informationen und Verbotszonen für E-Scooter zum Oktoberfest 2019

Was Ihr zum Parken und Ausleihen der E-Scooter wissen müsst

Am Äußeren Sperrring werden fünf Sammelstellen für die Roller eingerichtet, an denen Ihr die Fahrzeuge abstellen könnt. Dort werden sie dann von den Verleihern eingesammelt.

In einem Radius von ca. einem Kilometer rund um den Äußeren Sperrring gibt es während der Wiesn von 17 Uhr abends bis 6 Uhr morgens ein Ausleihverbot für die Scooter. Das Gebiet, in dem Ihr in diesem Zeitraum keine E-Scooter ausleihen könnt, umfasst Teile des Westends und das Bahnhofsviertel einschließlich Sendlinger Tor, Stachus, Bahnhofplatz und Hackerbrücke. Die Anbieter werden dies durch sogenanntes Geofencing technisch umsetzen.

Welche Promille-Grenze gilt auf dem Elektroroller?

Ein weiteres wichtiges Thema: Alkohol am Lenker. In den ersten Wochen nach Einführung der E-Scooter registrierte die Polizei München eine Vielzahl von betrunkenen Rollerfahrern. „Viele sehen die E-Scooter als Spielzeug, leider wird viel zu oft betrunken gefahren. Wer so etwas macht, gefährdet sich und andere. Und er setzt unter Umständen seinen Führerschein aufs Spiel“, sagt Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle. Beim Elektroroller gelten nämlich die gleichen Promille-Grenzen, wie beim Autofahren: Ab 0,5 Promille handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, ab 1,1 um eine Straftat. Außerdem ist es verboten, mit mehreren Personen auf einem E-Scooter zu fahren. Also im Zweifel nach dem Festzelt-Besuch doch lieber mit Taxi oder den Öffentlichen heimfahren – die Elektroroller gibt’s ja auch nach der Wiesn noch!