Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
Foto: Sebastian Lehner

Die größten Wiesn-Hits – dazu tanzt man in den Bierzelten

Diese Musik macht Wiesnstimmung!

Jedes Jahr gibt es sie: einen oder mehrere Wiesn-Hits, zu denen die Oktoberfest-Besucher schunkeln, tanzen und auf die Bierbänke steigen. Während einige dieser Hits „One Hit Wonder“ bleiben, gibt es andere, die aus den Zelten einfach nicht mehr wegzudenken sind.

Zillertal oder Köln: Von der ganzen Welt auf die Wiesn

Natürlich gibt es jede Menge alpines Liedgut, das das Zeug zum Wiesn-Hit hat, aber die feierfreudigen Oktoberfest-Besucher sind ja weltoffen und tolerant! So ertönt in aller Harmonie eben nicht nur der berühmte „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ der „Zillertaler Schürzenjäger“ aus Österreich, sondern auch das mitreißende „Viva Colonia“ von „de Höhner“. Toleranz hin, Toleranz her — gesungen wird auf der Wiesn natürlich „Bavaria“ statt „Colonia“. DJ Ötzi besingt Jahr für Jahr seinen „Anton“ aus dem nicht weit entfernten Tirol, ebenfalls von den Nachbarn im Süden stammt das nicht wegzudenkende „Fürstenfeld“ (I wui wieder ham), Rex Gildo wirbt für die Fiesta Mexicana und Tony Christie sucht Wiesnjahr für Wiesnjahr den „Weg nach Amarillo“. Und auch, wenn noch niemand nach Hause will: „Take me home, country roads“ von Tom Astor geht immer.

Der alte Holzmichl, Atemlos und Cordula Grün

Während die oben genannten Lieder für Stimmung ohne Ende sorgen und nur positive Emotionen auslösen, gibt es andere Wiesn-Hits, die polarisieren. Nicht wenige würden gerne Nenas „99 Luftballons“ zum Platzen bringen, nur damit sie das Lied nicht mehr hören müssen. Auf die Frage „Lebt denn der alte Holzmichl noch?“ würde ein Großteil der Besucher liebend gern mit „Nicht mehr lange, wenn es nach mir geht!“ antworten und ob Helene Fischer nun „Atemlos“ ist oder ihre Sauerstoffzufuhr einwandfrei funktioniert, dürfte mittlerweile ebenfalls einige Wiesngäste kalt lassen. Andere dagegen lieben gerade die Klassiker. Eines der jüngsten Beispiele für Wiesn-Hits, die anecken, ist „Cordula Grün“. Ertönt dieses Lied in den Wiesnzelten, kann man von purer Begeisterung bis hin zu „Ich geh mal eben aufs Klo“ wirklich jede menschliche Regung beobachten.

Die Bedeutung von Hulapalu...

… ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Macht aber nichts, Wiesn ist nur einmal im Jahr und da wird mitgegrölt, auch wenn niemand weiß, worum es geht. Tatsächlich ist Andreas Gabalier mit seinem „Hulapalu“ schon jetzt Kult auf der Wiesn und sobald die Oktoberfest-Kapellen die ersten Töne spielen, kocht die Stimmung in den Zelten regelmäßig über. Er selbst sagte übrigens in einem Interview einmal, dass sich unter dem „nicht ganz jugendfreiem“ Hulapalu jeder das vorstellen dürfe, was er mag. Das ist doch nett.