Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
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Trachten- und Schützenzug 2019 zum Oktoberfest

Tausende Trachtler ziehen durch München auf die Wiesn

Die Welt zu Gast in München: Trachten- und Schützengruppen aus aller Welt zogen am ersten Oktoberfest-Sonntag durch die Münchner Innenstadt – mit bunten Gewändern, Spielmannszügen und Musikkapellen sorgten rund 9.000 Teilnehmer beim traditionellen Trachten- und Schützenzug für Stimmung. Wir waren dabei – mit Video!

Trachtengruppen und Kapellen ziehen durch die Stadt

Los ging es um 10 Uhr an der Maximilianstraße – von dort aus zogen die Schützen und Trachtler in 60 Zugnummern durch die Innenstadt, den Odeonsplatz bis zum Stachus und die Sonnenstraße und über die Paul-Heyse-Straße und den Esperantoplatz zur Theresienwiese. Auch wenn es nicht ganz so sonnig war wie beim Wirteeinzug und dem Anstich am Samstag - die Stimmung war prächtig.

Alle dabei: Reiter, Söder und das Münchner Kindl

Vorneweg ritt das Münchner Kindl, Viktoria Ostler, dem der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder in Festkutschen folgten. In Weiß-Blau, den bayerischen Landesfarben, präsentierte sich die Kutsche von Wiesnchef Clemens Baumgärtner, an seiner Seite als Ehrengast die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, zudem auch die Generalkonsulin des Staates Israel in München, Sandra Simovich, sowie der Generalkonsul der Volksrepublik China in München, Zhang Yue. Weiterer Hingucker: die Prachtgespanne der Münchner Brauereien, 40 festlich geschmückte Wagen und Kutschen.

Gäste aus Österreich, Italien, Serbien

Und nicht nur bayerische Trachtler waren dabei: Internationale Trachtenvereine, Sport- und Gebirgsschützen, Spielmannszüge und Musikkapellen präsentierten sich den begeisterten Zuschauern an den Straßenrändern. In diesem Jahr nahmen neben vielen deutschen Gruppen unter anderem Gäste aus Österreich, Südtirol, Italien, der Schweiz, Polen, Serbien, Litauen und Bosnien und Herzegowina teil. Auch die Zuschauerränge auf den Tribünen waren dicht besetzt – immerhin hatte man von dort die beste Sicht auf den rund sieben Kilometer langen Zug. Besondere Highlights waren etwa die Falkner mit ihren Vögeln und ein Mininachbau von Schloss Neuschwanstein.

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Trachten- und Schützenzug endet auf der Wiesn

Gegen 12 Uhr kam der Trachten- und Schützenzug dann auf der Theresienwiese an – und zog dort durch die Wirtsbudenstraße zu den einzelnen Zelten. Armbrustschützenzelt-Wirt Peter Inselkammer beispielsweise begrüßte in seinem Zelt die Gilde der Armbrustschützen, die gemeinsam mit den Spielmannszügen ins Zelt einzog, wo sie in der Schießhalle weiterfeierten.