Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft

Oktoberfestplakat 2020: So sieht es aus

Das neue Wiesnplakat: Das Motiv für das 187. Oktoberfest

Das neue Wiesnplakat ist da! Heute Vormittag wurde das Oktoberfestplakat 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Siegerentwurf von einem Grafiker aus Kaufbeuren setzte sich im Oktoberfest-Plakatwettbewerb gegen 206 andere Entwürfe durch. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) hatte den Wettbewerb zum vierten Mal online auf dem offiziellen Stadtportal muenchen.de ausgelobt. Alle Infos zum Designer und seinem Plakatmotiv…

Wichtiger Hinweis

Das Oktoberfest kann im Jahr 2020 wegen der Ausbreitung des Coronavirus leider nicht stattfinden.

v.l.: Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner, Wiesn-Stadtrat Otto Seidl und Dr. Lajos Csery, Geschäftsführer des Stadtportals, mit dem Wiesnplakat 2020 Wiesnplakat 2020 • Foto: muenchen.de/Gunnar Jans

Filigranes Brezn-Plakat eines Allgäuers überzeugt die Jury

Altrosa, gold und türkisblau – die Farbpalette des diesjährigen Plakatmotivs ist eher gedeckt, dafür besticht der Entwurf umso mehr durch liebevolle Details. Im Zentrum des Plakats prangt eine Münchner Brezn, um sie herum hängen acht weitere Wiesnsymbole an türkisblauen Bändern – von den Maßkrügen bis zum Kinderkarussell und dem Herzerlanhänger ist alles dabei. Fast wirkt die Brezn selbst wie ein Riesenrad mit Gondeln. Mit seinem verspielten Motiv überzeugte der Grafiker Ulrich PETER die Jury.

Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft, lobte vor allem das filigrane Handwerk, das die Liebe zur Wiesn rüberbringt: „Das Plakat spiegelt all das wider, was man auf der Wiesn so sieht und erlebt. Vom Karussell über die Rose, das Essen und Trinken, die Musik bis zum Gspusi. Auch der Hintergrund ist warm und herzig. Einfach eine runde Geschichte, die alles beinhaltet, was man auf der Wiesn gernhat.“

Man merkt, dass hier jemand am Werk war, der die Wiesn kennt: Der Grafiker, der in seiner Heimatstadt Kaufbeuren seit 1991 das eigene Büro grafikwerk unterhält, verbindet Kindheitserinnerungen mit dem Oktoberfest.

Video: So war die Vorstellung des Wiesn-Plakats

Entwurf des Grafikers Ulrich PETER feiert Tradition und Brauchtum

Inspiriert von der Oidn Wiesn mit ihrem Brauchtum und ihrer Familienfreundlichkeit, schuf er ein Plakat, das die Traditionen des Oktoberfests feiert. Und es war nicht sein erster Entwurf für das Wiesnplakat. Im dritten Anlauf der Teilnahme am Wettbewerb schaffte der freiberufliche Grafiker heuer den 1. Platz und erhält ein Preisgeld von 2.500 Euro.

Seine Ausbildung zum Schriftsetzer und Mediengestalter schloss Ulrich PETER 1990 mit der Meisterprüfung ab. Von 1994 bis 1997 unterrichtete der Grafiker Schriftgestaltung und Kalligrafie an der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck Kaufbeuren-Neugablonz.

Wiesnplakat überzeugte auch die User im Online-Plakatwettbewerb

Und auch den Münchnern schien das Motiv zu gefallen: Heuer fand der Wiesnplakat-Wettbewerb bereits zum vierten Mal online auf muenchen.de statt. Das Siegerplakat schaffte es nicht nur in die Auswahl der 30 finalen Entwürfe, die die User in einem Publikums-Voting gewählt hatten, sondern landete beim Publikum auch auf Platz 1.

Eine Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern wählte nach der Vorauswahl den Siegerentwurf aus - ohne Kenntnis der Einsender und des Ergebnisses des Online-Votings.

Das Siegerplakat hatte aber ordentlich Konkurrenz: Insgesamt 207 Entwürfe wurden 2020 hochgeladen, 66 schafften es ins Publikumsvoting.

Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner und Dr. Lajos Csery, Geschäftsführer des Stadtportals, freuten sich über die rege Beteiligung der Wiesnfans: Insgesamt haben 12.507 Teilnehmer beim Voting mitgemacht und 36.398 Stimmen auf die Plakate verteilt - es waren Mehrfach-Votings möglich.

Schon seit 1952 schreibt die Landeshauptstadt München als Veranstalterin des Oktoberfests jährlich einen Wettbewerb für das Oktoberfestplakat-Motiv aus.

Diese Entwürfe landeten auf Platz 2 und 3

Die Plätze 2 und 3 gingen heuer an zwei Münchner. Der Zweitplatzierte, Sebastian Neumann, überzeugte mit seinem Motiv des Münchner Kindls im Autoscooter samt witzig aufbereiteten Wiesnelementen von Steckerlfisch bis Luftballons auf grauem Untergrund. Er erhält ein Preisgeld von 1.250 Euro. Mit einem dunkelblauen Motiv und leuchtend rotem Herzen in Kombination mit Bavaria und Riesenrad wurde Pascal Wilfling als drittplatzierter Entwurf mit 500 Euro prämiert.

Hier findet Ihr die 30 Plakate aus der Endauswahl und die Gewinner der letzten Jahre

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