Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
Foto: Sebastian Lehner

Der Blick von der Paulskirche

Die schönste Aussicht auf die Wiesn

Einen Blick aus luftiger Höhe auf das Oktoberfest werfen – das können Wiesnbesucher vom Turm der Kirche St. Paul. Bei passendem Wetter sogar mit Alpenblick.

Die Vogelperspektive auf das Oktoberfest

Im Norden der Theresienwiese steht St. Paul. Die neugotische Kirche am Ende der Landwehrstraße öffnet während der Wiesn ihren Hauptturm für Besucher und ermöglicht einen beeindruckenden Blick auf das Oktoberfest und ganz München. Wenn das Wetter schön ist, ist sogar das Alpenpanorama hinter dem Riesenrad und den Zelten zu sehen. Es lohnt sich, die etwa 250 Stufen bis zur Aussichtsplattform hochzusteigen und den Ausblick aus fast 50 Metern Höhe zu genießen.

Der Turm der Paulskirche kann voraussichtlich täglich zwischen 11:00 bis 18:00 Uhr, sonntags bis 16:00 Uhr besichtigt werden. Der Pfarrverband Westend informiert mit Plakaten vor der Kirche, ob der Turm für eine Besteigung geöffnet ist. Dies hängt heuer von der Verfügbarkeit ehrenamtlicher Helfer*innen ab.

Alle Informationen zum Turmaufstieg auf einen Blick

Adresse: St.-Pauls-Platz 11 in 80336 München
Öffnungszeiten während der Wiesn: Täglich geplant zwischen 9 und 21 Uhr.
Eintritt gegen Spende

Über St. Paul — die Geschichte der Paulskirche

Ende des 19. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl in München so schnell an, dass der Bau weiterer Kirchen notwendig wurde. Eine davon war St. Paul, auch Paulskirche genannt, die als erste katholische Pfarrkirche in der Ludwigsvorstadt erbaut wurde. Die Baupläne stammen von Georg von Hauberrisser, der unter anderem auch für die Gestaltung des Neuen Rathauses am Münchner Marienplatz verantwortlich war. St. Paul wurde von 1892 bis 1906 im neugotischen Stil errichtet. Mit ihrem 97 Meter hohen Hauptturm gehört die Kirche zu den höchsten Sakralbauten der Stadt.