Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
Foto: Sebastian Lehner

Der Wiesn-Gottesdienst 2019

Der Traditionsgottesdienst auf dem Oktoberfest

26 Sep
Marstall Festzelt
Der ökumenische Gottesdienst auf dem Oktoberfest richtet sich an Schausteller — aber auch Wiesnbesucher sind eingeladen, gemeinsam für eine friedliche Wiesn zu beten.

Gebet statt Bier im Marstall-Festzelt

Der Wiesn-Gottesdienst ist eine feste Tradition auf dem Münchner Oktoberfest. Zum ersten Mal wurde er 1956 vom Leiter der Katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge Pater Heinz Peter Schönig abgehalten. Der Gottesdienst selbst ist ökumenisch und wird von katholischen und evangelischen Pfarrern geleitet. In erster Linie richtet sich das Angebot an die Wiesn-Mitarbeiter. Hier wird verstorbenen Schaustellern, Marktkaufleuten und Wiesnwirten gedacht. Außerdem bietet der Gottesdienst Schaustellern die Möglichkeit zur Taufe, Erstkommunion und Firmung ihrer Kinder. Der Gottesdienst ist aber natürlich frei zugänglich und richtet sich auch an die Besucher des Oktoberfests. Selbstverständlich ist die Teilnahme kostenlos. Traditionell findet der Wiesn-Gottesdienst am Donnerstag in der ersten Festwoche statt. Von 1956 bis 2013 war das Hippodrom Veranstaltungsort. Im Jahr 2014 wurde der Gottesdienst in der Fischer-Vroni abgehalten. Seit 2015 hat er einen neuen Stammplatz im Marstall-Festzelt gefunden. Gemeinsam wird hier für eine friedliche Wiesn gebetet.

Der Wiesn-Gottesdienst im Überblick

  • Termin: Der Donnerstag in der ersten Wiesn-Woche
  • Uhrzeit: 10 Uhr
  • Veranstaltungsort: Marstall-Festzelt
  • Für wen? Schausteller, Wirte und Marktkaufleute — aber offen für alle
  • Konfession: ökumenisch