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Festgottesdienst der Schausteller auf dem Oktoberfest 2026

Ökumenische Messe

Am Donnerstag, den 24. September fand im Marstall Festzelt der ökumenische Oktoberfest- und Gedenkgottesdienst statt. Der Gottesdienst richtet sich traditionell an die Schausteller und Wirte der Wiesn. Gleichzeitig waren auch alle Festgäste herzlich eingeladen, gemeinsam innezuhalten und für ein friedliches und sicheres Oktoberfest zu beten.

Die Geistlichen bei dem Schausteller-Gottesdienst
Bildrechte: RAW
Der Schausteller-Gottesdienst ist ein fester und traditionsreicher Bestandteil der Wiesn.

Schausteller, Wirte und Gläubige gemeinsam auf dem Oktoberfest

Die Geistlichen bei dem Schausteller-Gottesdienst
Bildrechte: RAW
Die Heilige Messe wurde in diesem Jahr von Weihbischof Matthias König geleitet.

Zum Festgottesdienst waren alle Schaustellerinnen und Schausteller, die Wirtefamilien und Marktkaufleute sowie die Gläubigen aus München und der umliegenden Region herzlich eingeladen. Die Festwiese und das Marstall-Festzelt öffneten bereits eine halbe Stunde vor Beginn der heiligen Messe für die Besucherinnen und Besucher. 

Die Heilige Messe wurde von Weihbischof Matthias König geleitet. Weihbischof König ist Mitglied der Kommission XIV. der Deutschen Bischofskonferenz im Bereich Weltkirche und Migration, dem auch die Circus- und Schaustellerseelsorge zugeordnet ist.

Unterstützt wurde er von dem Nationalseelsorger und Leiter der Katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz Pfarrer Sascha Ellinghaus, sowie dem Regionalseelsorger Monsignore Manfred Simon sowie Pfarrer Martin Fuchs. Für die evangelischen Kirchen spricht Pfarrer Torsten Heinrich, Leiter der evangelischen Circus- und Schaustellerseelsorge der EKD, ein Grußwort.  

 

Schausteller-Gottesdienst im Marstall: Gemeinsam beten statt feiern

Bildrechte: Anette Göttlicher
Seit 2015 ist das Marstall-Festzelt die feste Heimat des Schausteller-Gottesdienstes.

Der ökumenische Gottesdienst gehört seit vielen Jahren fest zur Tradition des Oktoberfests. Seine Anfänge gehen auf das Jahr 1956 zurück, als Pater Heinz Peter Schönig, damaliger Leiter der Katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge, den ersten Gottesdienst auf der Wiesn feierte. Bis heute wird die Feier ökumenisch gestaltet und von katholischen sowie evangelischen Geistlichen begleitet. 

Von 1956 bis 2013 fand der Gottesdienst im Hippodrom statt. Im Jahr 2014 wechselte der Veranstaltungsort in der Fischer-Vroni. Seit 2015 ist das Marstall-Festzelt die feste Heimat des Gottesdienstes. Dort kommen Schausteller, Wirte und Gäste zusammen, um gemeinsam für eine friedliche und sichere Wiesn zu beten.