Logo Landeshauptstadt München
Gedenkveranstaltung zum 46. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats

Kranzniederlegung durch den Münchner Oberbürgermeister

Mit einer Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung durch den Münchner Oberbürgermeister wird an den rechtsextremistischen Bombenanschlag auf dem Oktoberfest am 26. September 1980 erinnert.

Gedenkveranstaltung am Jahrestag des Oktoberfest-Attentats
Bildrechte: RAW, Moritz Röder
Die Gedenkfeier findet am historischen Ort des Attentats von 1980 statt.

Alle Infos auf einen Blick

  • Termin: Samstag, 26. September
  • Uhrzeit: 8 Uhr
  • Veranstaltungsort: Am Haupteingang zum Oktoberfest
  • Was: Kranzniederlegung durch den Oberbürgermeister und Ansprachen zum Gedenken

Gedenken an die mehr als 200 Gewaltopfer des Attentats

Gedenkveranstaltung zum 44. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats
Bildrechte: RAW, Moritz Röder
Der Jahrestag wird von der Gewerkschaftsjugend des DGB organisiert von der Stadt München beratend betreut und gefördert.

Der Jahrestag wird seit mehr als vier Jahrzehnten von der Gewerkschaftsjugend des DGB organisiert und seit vielen Jahren auch von der Stadt München beratend betreut und gefördert. Die Gedenkveranstaltung für über 200 Gewaltopfer des Attentats, von denen zwölf tödlich getroffen wurden, findet zum Jahrestag des Attentats am Denkmal vor dem Haupteingang des Oktoberfests, Bavariaring 5, statt.

Das dunkelste Kapitel der Wiesn

Neben dem amtierenden Münchner Oberbürgermeister sprechen am 46. Jahrestag des schwersten rechtsterroristischen Attentats in der bundesdeutschen Geschichte Angehörige von Überlebenden. Auch der Bundesopferbeauftragte nimmt regelmäßig am Gedenken mit Kranzniederlegung teil.

Das Attentat vom 26. September 1980

Hinweisschilder "Oktoberfest heute geschlossen", im Hintergrund die Bavaria mit der Ruhmeshalle
Bildrechte: Heinz Gebhardt, CC BY-ND 4.0
Am Folgetag des Anschlags blieb das Festgelände geschlossen.

Am 26. September 1980 explodierte eine Bombe am Haupteingang, 13 Menschen wurden dabei getötet und über 200 Besucher verletzt. Unter den Opfern war der Attentäter Gundolf Köhler selbst. Das Attentat gilt als einer der schlimmsten Anschläge in der deutschen Geschichte. Die Ermittlungen zum Fall wurden 2014 bis 2020 wieder aufgenommen und stellte abschließend fest, dass es sich um einen rechtsextremer Terrorakt handelte, mit dem die Bundestagswahl 1980 entscheidend beeinflusst werden sollte. 

Städtische Dokumentation Oktoberfest-Attentat

Seit 2020 informiert neben dem Denkmal die städtische Dokumentation Oktoberfest-Attentat auf der Theresienwiese über den rechtsextremistischen Anschlag von 1980.
Die Dokumentation wurde vom Kulturreferat gemeinsam mit Überlebenden des Terroranschlags erarbeitet. Weitere Informationen sind unter www.dokumentation-oktoberfestattentat.de zu finden.