Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
Foto: Sebastian Lehner

Reservieren auf dem Oktoberfest

Tischreservierungen in den großen und kleinen Wiesn-Zelten

Ohne Reservierung auf die Wiesn und ins Bierzelt? Die gute Nachricht: Ein Teil der Tische wird für Spontanbesucher freigehalten. Abends und in Gruppen kann es jedoch gut passieren, dass man keinen Platz mehr erwischt — oder gar nicht mehr ins Zelt kommt, weil es wegen Überfüllung geschlossen ist. Unsere FAQs zum Thema Wiesn-Reservierung.

Muss ich im Bierzelt einen Platz reservieren?

Grundsätzlich nicht. Der Eintritt in die Festzelte ist kostenlos. Ein Viertel der Plätze in den Zelten darf sogar grundsätzlich nicht reserviert werden. Am Wochenende und am Feiertag sind bis 15 Uhr sogar die Hälfte aller Sitzplätze von der Reservierung ausgenommen, danach immer noch 35 Prozent. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Käfer Wiesn-Schänke und Kufflers Weinzelt. Reserviert werden kann übrigens nur im Inneren der Zelte, nicht in den Biergärten.

Wo kann ich einen Tisch im Zelt reservieren?

Es gibt keine zentrale Reservierungsstelle. Tischreservierungen laufen immer über das jeweilige Zelt. Auch in den meisten kleinen Wiesn-Zelten kann und sollte man rechtzeitig reservieren, vor allem, wenn man zu mehreren ist und abends aufs Oktoberfest gehen möchte. Die Reservierungen finden meistens online statt, manchmal auch per Telefon. Hier geht’s zu den Zelten mit den Reservierungs-Infos!

Wann ist eine Reservierung auf der Wiesn möglich?

Meistens wird die Reservierungsmöglichkeit fürs nächste Oktoberfest im Frühjahr freigeschaltet, spätestens im April oder Mai — die Festwirte informieren auf ihren Websites darüber. Bitte nicht: Ab Oktober des Vorjahres anrufen oder mailen, das bringt nichts.

Was kostet eine Reservierung im Bierzelt?

Die Reservierung an sich ist — ebenso wie der Besuch der Wiesn und der Bierzelte — kostenlos. Allerdings muss man im Voraus Gutscheine kaufen und bezahlen, das sind Wertmarken, zum Beispiel für zwei Maß Bier und ein halbes Hendl pro Person.

Ab wie vielen Personen kann ein Tisch reserviert werden?

„Bitte einmal Wiesn für zwei“ — das gibt’s auf dem Oktoberfest nicht. Geselligkeit wird groß geschrieben und Reservierungen werden nur tischweise angenommen, an einem Tisch sitzen acht bis zehn Personen. Die Gutscheine für einen Tisch kosten im Schnitt zusammen ungefähr 350 Euro, in manchen Zelten kann’s auch mehr sein.

Wie läuft so eine Reservierung genau ab?

Ab dem Frühjahr heißt es: Direkt auf den Websites der Zelte checken, ob die Reservierungsmöglichkeit schon freigeschaltet ist. Sobald das der Fall ist, sollte man schnell sein! Doch auch kurz vor dem Beginn der Wiesn lohnt es sich, nochmal nachzuschauen oder zu -fragen, denn so manch einer sagt seine Reservierung kurzfristig wieder ab. Hat man seine Anfrage abgeschickt, heißt es: Abwarten und noch kein Bier trinken. Nach ein paar Tagen oder Wochen bekommt man dann die Bestätigung per E-Mail, überweist die Summe für die Gutscheine, holt Marken und ggf. Einlassbändchen in der Stammgaststätte des jeweiligen Festwirts ab oder lässt sie sich zuschicken. Ab dann muss man sich nur noch vorfreuen!

Kann ich einen Wunschtermin angeben?

Grundsätzlich natürlich: ja. Allerdings wird es mit der Reservierung am ersten Wiesnsamstag in der Schottenhamel-Festhalle direkt neben der Anstich-Box vermutlich eher nichts werden. Auch am Wochenende und vor dem Feiertag sind die Tische am Abend besonders begehrt. Etwas einfacher ist es unter der Woche, mittags und auf der Oidn Wiesn.

Was, wenn ich nach der Wiesn noch Biermarken übrig habe?

Keine Sorge, selbst wenn das mal passieren sollte, gibt es die Möglichkeit, die Wertmarken in den Stammhäusern oder weiteren Gaststätten der Wiesnwirte gegen Essen und Trinken einzulösen — auch noch lange nach der Wiesn.

Was hat es mit dem München-Kontingent auf sich?

Seit 2015 gibt es eine Sonderregelung für Münchner auf der Wiesn: in den großen Zelten dürfen die Wirte am Wochenende zusätzlich 15 Prozent (Stand: 2018) der Plätze, die eigentlich nicht reservierbar sind, an Münchner abgeben. Wer daran interessiert ist, muss seinen Hauptwohnsitz in München haben und vor der Wiesn, meistens ab Juni, persönlich mit seinem Personalausweis beim jeweiligen Festwirt vorsprechen. Einen Mindestverzehr gibt’s hier nicht, die meisten Wirte verlangen jedoch eine geringe Bearbeitungsgebühr. Infos hierzu gibt’s auf den Websites der Festwirte.

Worauf muss ich sonst noch achten beim Reservieren?

Reservierungen dürfen nicht weiterverkauft werden — falls das doch passiert, bemerken die Wirte es meistens und stornieren diese Reservierungen. Deswegen bitte auf keinen Fall Tischreservierungen bei Internet-Auktionen oder von einer anderen Stelle „erwerben“ als direkt über den jeweiligen Festwirt des gewünschten Zeltes. Es mag ein wenig mühsam sein und erfordert etwas Geduld, dafür seid Ihr hier aber auf der sicheren Seite.

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