Oktoberfest - ein Fest der Landeshauptstadt München
Foto: Sebastian Lehner

Sicherheit auf dem Oktoberfest – der Security-Check

Was darf ich mitnehmen? Taschen, Kinderwägen & Co. im Check

Hier erfahrt ihr, wie das Sicherheitskonzept der Wiesn aussieht, welche Taschen und Rucksäcke ihr mitnehmen dürft, wie der Security-Check an den Eingängen abläuft und wann ihr Eure Kinder im Kinderwagen über die Festwiese kutschieren dürft.

Die Stadt München und die Polizei sorgen für Sicherheit auf der Wiesn

Damit man auf dem größten Volksfest der Welt entspannt feiern kann, hat die Landeshauptstadt München gemeinsam mit der Münchner Polizei ein umfangreiches Sicherheitskonzept entwickelt, das sich in den vergangenen Jahren bewährt hat und ständig angepasst wird.

Das Festgelände ist umzäunt und an den Eingängen kontrolliert ein Sicherheitsdienst die Besucher*innen, unterstützt von der Polizei. Mit 54 Kameras wird die gesamte Theresienwiese überwacht. Außerdem gibt es eine Lautsprecheranlage, die das gesamte Festgelände erreicht. Über der Theresienwiese gilt eine Flugbeschränkungszone mit einem Radius von 5,5 Kilometern und zwei Sperrringe um die Wiesn sichern den Verkehr. Speziell für Frauen* und Mädchen* gibt es einen Safe Space der Aktion "Sichere Wiesn".

Oktoberfest-Security: Welche Taschen und Rucksäcke sind auf der Wiesn erlaubt?

Handy, Bargeld, MVV-Ticket, Schlüssel, Taschentücher, Lippenstift — ein paar Dinge kann man bei einem Wiesnbesuch schon ganz gut brauchen. Die Tasche, in der Ihr sie transportiert, darf bis zu drei Liter Volumen haben oder nicht größer als 20 cm x 15 cm x 10 cm sein. Das ist zum Beispiel eine kleine Handtasche oder ein Mini-Rucksack. An den Eingängen stehen Security-Mitarbeiter, die die Taschengröße und ggf. auch den Inhalt kontrollieren und mit einer „Security-Check-Banderole" versehen, die jeden Tag eine andere Farbe hat.

Am Eingang: Welche Gegenstände müssen draußen bleiben?

Egal, wie klein die Tasche ist — nicht erlaubt sind Gas-Sprühdosen mit schädlichem Inhalt, ätzende oder färbende Substanzen und Gegenstände, die als Hieb-, Stoß- oder Stichwaffen verwendet werden können. Auch Glasflaschen dürfen nicht auf die Festwiese mitgebracht werden. Erlaubt sind hingegen z.B. Gehhilfen oder medizinische Geräte, sie werden kontrolliert und vom Personal ebenfalls mit der Security-Check-Banderole gekennzeichnet. Regenschirme sind erlaubt.

Gibt es eine Gepäckaufbewahrung auf dem Oktoberfest?

Für Taschen und Rucksäcke, die das Volumen von drei Litern oder die Größe von 20 cm x 15 cm x 10 cm überschreiten, gibt es an den Eingängen Möglichkeiten zur Gepäckaufbewahrung — gegen eine geringe Gebühr. Hier können auch Kinderwägen geparkt werden. Die Locations der Gepäckaufbewahrungen sind gut ausgeschildert, außerdem hilft das Security-Personal gerne weiter — oder Ihr ladet Euch die offizielle Oktoberfest-App auf Euer Smartphone, dort wird Euch auf einem Plan angezeigt, wo Ihr Eure Taschen lassen könnt, während Ihr auf die Wiesn geht.

Darf man Buggys und Kinderwägen mit aufs Oktoberfest nehmen?

Grundsätzlich: Ja, auch wenn es sich empfiehlt, statt dem großen Kinderwagen lieber einen wendigen Buggy zu wählen bzw. Babys am besten in einer Trage nah bei sich zu haben. Dennoch sind auch Kinderwägen erlaubt (ohne große Wickeltasche). Sie werden am Einlass kontrolliert. Obacht: An den Samstagen und am Feiertag, dem 3. Oktober, sind Buggys und Kinderwägen ganztägig nicht erlaubt, an den anderen Tagen jeweils nur bis 18 Uhr.

Polizei: Wo befindet sich die Wiesn-Wache?

Die Polizei ist mit rund 600 Beamt*innen auf der Theresienwiese und im Umfeld präsent und führt Kontrollen in Verdachtsfällen im ganzen Stadtgebiet durch. Die rund um die Uhr besetzte Wiesn-Wache der Polizeiinspektion 17 befindet sich im Servicezentrum im westlichen Bereich des Festgeländes (unterhalb der Bavaria, im kupferfarbenen Kasten). Im Notfall solltet ihr sofort die 110 verständigen oder zur Wiesn-Wache gehen. Die Polizei informiert (nicht nur im Gefahrenfall) über Twitter und Facebook über aktuelle Polizeieinsätze.

Wer sich umfangreich informieren will: Das KVR hat hier alle Informationen zur Sicherheit zusammengefasst (PDF)